Skoda erweitert das Angebot seines beliebten Elektro-SUV Epiq um die neue Ausstattungslinie Sportline. Diese Variante bringt ein sportlicheres Design und eine verbesserte Serienausstattung mit sich, um den wachsenden Kundenanforderungen gerecht zu werden. Der Epiq hat bereits vor seiner Markteinführung großes Interesse geweckt, und die Sportline-Version soll diese Nachfrage weiter ankurbeln.
Wichtige Punkte
- Skoda Epiq Sportline bietet sportlicheres Design und mehr Serienausstattung.
- Verfügbar als Epiq 40 (99 kW, 37 kWh) und Epiq 55 (155 kW, 52 kWh).
- Serienmäßig mit 19-Zoll-Felgen und Matrix-LED-Licht.
- Bestellstart für Ende Oktober geplant, Auslieferungen erst später.
- Die Sportline wird die teuerste Ausstattungslinie sein.
Epiq Sportline: Ein Überblick über die Neuerungen
Die Sportline-Ausstattung des Skoda Epiq zeichnet sich durch eine Reihe von optischen und funktionalen Verbesserungen aus. Äußerlich fallen sofort die leicht modifizierten Verkleidungen an Front und Heck ins Auge. Diese verleihen dem kleinen E-SUV ein dynamischeres Erscheinungsbild.
Ein weiteres Highlight sind die serienmäßigen 19-Zoll-Felgen. Kunden, die eine noch markantere Optik wünschen, können optional sogar 20-Zoll-Räder wählen. In den anderen Ausstattungslinien ist bei 19 Zoll Schluss. Ein beleuchteter Streifen am vorderen Rand der Motorhaube sorgt für einen modernen Akzent.
Faktencheck
- Mehr als 70.000 Bestellungen hat Skoda bereits für die Modelle Peaq und Epiq erhalten.
- Matrix-Licht ist in der Sportline-Version serienmäßig enthalten.
- Der Aufpreis für Matrix-Licht in der Selection-Ausstattung beträgt 950 Euro.
Interieur: Sportlich und hochwertig
Im Innenraum setzt die Sportline-Ausstattung auf eine sportlichere Atmosphäre. Sportsitze und ein schwarzer Dachhimmel tragen dazu bei. Mikrofaser-Applikationen an den Sitzen und am Armaturenbrett werten das Interieur zusätzlich auf. Diese Details unterstreichen den Premium-Anspruch der neuen Linie.
Die Konfiguration des Epiq Sportline soll laut Skoda unkompliziert sein. Es stehen sechs Außenfarben zur Auswahl. Dazu kommen wenige Einzelextras und zwei Ausstattungspakete.
Antriebsoptionen und Ausstattungspakete
Der Skoda Epiq Sportline wird in zwei Leistungsstufen angeboten. Der Epiq 40 verfügt über einen 99-kW-Motor und eine 37-kWh-Batterie. Für höhere Ansprüche gibt es den Epiq 55 mit 155 kW Leistung und einer 52-kWh-Batterie. Diese Optionen bieten eine gute Balance zwischen Reichweite und Performance für den urbanen und überregionalen Einsatz.
Hintergrund
Skoda hat mit dem Epiq und dem größeren Peaq frühzeitig auf die wachsende Nachfrage nach kompakten und mittelgroßen Elektro-SUVs reagiert. Die hohe Anzahl an Vorbestellungen bestätigt die Strategie des Herstellers, das Portfolio ober- und unterhalb der Modelle Elroq und Enyaq zu erweitern. Der Epiq richtet sich an Kunden, die ein praktisches, aber dennoch stilvolles Elektrofahrzeug suchen.
Das Paket „Travel“ ist in der Sportline-Ausstattung serienmäßig enthalten. Es umfasst verschiedene Assistenzsysteme und ein Navigationssystem, was den Komfort und die Sicherheit erhöht. Wer noch mehr Ausstattung wünscht, kann das optionale „Premium“-Paket wählen.
Das „Premium“-Paket
- Hochwertiges Soundsystem
- Erweiterter Einpark-Assistent
- 25-Liter-Frunk (zusätzlicher Stauraum unter der Fronthaube)
Dieses Paket richtet sich an Kunden, die Wert auf maximale Ausstattung und zusätzlichen praktischen Nutzen legen.
Preise und Verfügbarkeit
Skoda hat die genauen Preise für den Epiq Sportline noch nicht bekannt gegeben. Es wird jedoch erwartet, dass die Sportline die teuerste Ausstattungslinie des Epiq sein wird. Eine erste Schätzung, basierend auf der Addition der zusätzlichen Ausstattungsmerkmale zur Selection-Version (Räder, Licht, Mikrofaser, elektrische Sitzverstellung), deutet auf einen Mehrpreis von etwa 3.380 Euro hin.
„Die Sportline wird die dritte Ausstattungslinie des Epiq – und die mit Abstand teuerste. Wer aber ohnehin eine sehr umfangreiche Ausstattung anstrebt, könnte unter Umständen sogar etwas günstiger wegkommen“, so ein Branchenexperte.
Der Bestellstart für den Skoda Epiq Sportline ist für Ende Oktober dieses Jahres vorgesehen. Allerdings müssen sich Kunden auf längere Lieferzeiten einstellen. Bei vielen Händlern liegt die Lieferfrist für den Epiq bereits bei rund einem Jahr. Es ist anzunehmen, dass dies auch für die Sportline-Version gelten wird.
Trotz der höheren Kosten könnte der Epiq Sportline für Kunden attraktiv sein, die eine besonders umfangreiche Ausstattung wünschen. Die Kombination aus sportlichem Design, erweiterter Serienausstattung und den verschiedenen Leistungsvarianten macht ihn zu einer interessanten Option im wachsenden Segment der Elektro-SUVs.
Die Einführung der Sportline-Variante zeigt Skodas Engagement, das Elektrofahrzeugangebot kontinuierlich zu erweitern und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Käufer einzugehen. Der Epiq ist ein wichtiges Modell für die Elektrifizierungsstrategie des Unternehmens.





