Jupiter Power, ein führender Entwickler und Betreiber von Batteriespeichersystemen (BESS) in den USA, hat eine Finanzierung in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Diese Mittel unterstützen zehn US-BESS-Projekte mit einer Gesamtkapazität von 3.600 MWh. Die Transaktionen umfassen Projekte in Texas und Michigan mit einer Leistung von insgesamt 1.500 MW.
Wichtige Punkte
- Jupiter Power sichert 1,4 Milliarden US-Dollar für 10 BESS-Projekte.
- Gesamtkapazität der Projekte beträgt 3.600 MWh.
- Finanzierung umfasst vier separate Transaktionen zwischen April und Juli 2026.
- Projekte in Texas und Michigan werden unterstützt.
- Gesamte Finanzierungen seit Gründung des Unternehmens übersteigen 3 Milliarden US-Dollar.
Umfangreiche Finanzierungsrunden stärken US-Energiespeichermarkt
Die 1,4 Milliarden US-Dollar wurden in vier separaten Transaktionen gesichert. Diese Transaktionen fanden zwischen April und Juli 2026 statt. Sie umfassen vorrangige besicherte Projektkredite, Steuerbeteiligungs-Brückenkredite und eine US-Privatplatzierung mit Investment-Grade-Rating. Dies unterstreicht das anhaltend starke institutionelle Interesse an der Plattform von Jupiter Power.
Seit seiner Gründung hat das Unternehmen nun über 3 Milliarden US-Dollar an Finanzierungen erhalten. Dies zeigt das Vertrauen des Marktes in die Technologie und die Geschäftsstrategie von Jupiter Power. Die Entwicklung von Batteriespeichersystemen ist entscheidend für die Stabilität und Effizienz moderner Stromnetze.
Faktencheck
- 1,4 Milliarden US-Dollar: Aktuelle Finanzierungssumme.
- 3.600 MWh: Gesamtkapazität der unterstützten BESS-Projekte.
- 1.500 MW: Gesamte Leistung der Projekte in Texas und Michigan.
- 3 Milliarden US-Dollar: Gesamtfinanzierung seit Unternehmensgründung.
Details der größten Transaktionen
Die bisher größte Einzeltransaktion fand im Juli statt. Sie umfasste eine vorrangig besicherte Fazilität in Höhe von 536 Millionen US-Dollar. Dieses Paket beinhaltet ein Bauzeitdarlehen, ein Steuerbeteiligungs-Brückendarlehen und Akkreditivfazilitäten. Es finanziert drei Projekte in Texas: Tidwell Prairie II, Bee Branch und Barton Branch.
HSBC Bank US, N.A. und SMBC fungierten bei dieser Transaktion als Kreditgeber. Solche Großfinanzierungen sind entscheidend, um die Infrastruktur für erneuerbare Energien in den USA auszubauen. Sie ermöglichen den Bau und Betrieb von Anlagen, die die Netzstabilität verbessern.
Zusätzliche Finanzierungen im Juni und Mai
Einen Monat zuvor, im Juni, schloss Jupiter Power eine weitere Transaktion ab. Dabei handelte es sich um eine vorrangig besicherte Schuldverschreibungs-Emission und eine Akkreditivfazilität in Höhe von 281 Millionen US-Dollar. Dies geschah durch eine US-Privatplatzierung. Die Anleihen wurden von Kroll Bond Rating Agency (KBRA) mit BBB- bewertet.
Diese Anleihen sind durch drei bereits in Betrieb befindliche BESS-Projekte abgesichert: Tidwell Prairie I und St. Gall II in Texas sowie Tibbits in Michigan. AB CarVal und Nuveen erwarben die Anleihen, während Barclays und HSBC Securities Inc. als Platzierungsagenten fungierten.
Im Mai sicherte sich der Entwickler ein Finanzierungspaket von 294 Millionen US-Dollar. Es bestand aus einem Bauzeitdarlehen, einem Steuerbeteiligungs-Brückendarlehen und Akkreditivfazilitäten. Dieses Paket diente der Finanzierung von Grand Basin und Voyager I, einem Zwei-Projekt-BESS-Portfolio in Michigan, das an den MISO-Markt angebunden ist. ING Capital und Société Générale stellten die Finanzierung bereit.
Strategische Projekte und zukünftige Expansion
Im April sicherte sich Jupiter Power zudem eine weitere vorrangig besicherte Fazilität von 258 Millionen US-Dollar. Diese umfasste ebenfalls ein Bauzeitdarlehen, ein Steuerbeteiligungs-Brückendarlehen und Akkreditivfazilitäten. Die Mittel dienen der Entwicklung und dem Bau von Callisto II und Pamela Heights I in Harris County, Texas. Société Générale und MUFG waren hierbei die koordinierenden Lead Arranger.
Bereits im Januar hatte Jupiter Power eine vorrangig besicherte grüne revolvierende Kreditfazilität und Akkreditivfazilität in Höhe von 500 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Diese sollte die Weiterentwicklung der US-Projektpipeline unterstützen. Solche langfristigen Finanzierungen sind ein klares Signal für das Wachstumspotenzial im Energiespeichersektor.
Hintergrund
Batteriespeichersysteme (BESS) spielen eine immer wichtigere Rolle bei der Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz. Sie speichern überschüssige Energie aus Solar- und Windkraftanlagen und geben sie bei Bedarf wieder ab. Dies hilft, die Netzstabilität zu gewährleisten und Schwankungen in der Energieerzeugung auszugleichen. Die USA investieren stark in diese Technologie, um ihre Klimaziele zu erreichen und die Energieversorgung zu modernisieren.
Trimount BESS-Projekt in Massachusetts
Ein herausragendes Projekt ist das Trimount BESS-Projekt von Jupiter Power in Massachusetts. Im März genehmigten die Behörden des Bundesstaates das Projekt mit einer Kapazität von 700 MW/2.800 MWh. Das Trimount BESS-Projekt ist Teil eines größeren Sanierungsprojekts am ehemaligen ExxonMobil-Öldepot in Everett, Middlesex County, Massachusetts.
Trimount gehörte zu den 1.268 MW an BESS-Ressourcen, die im Rahmen einer Ausschreibung des staatlichen Department of Energy Resources (DOER) im Jahr 2025 ausgewählt wurden. Neben Trimount wurden auch Projekte von FlatIron Energy, River Mill Storage und Rhynland Energy ausgewählt. Diese Auswahl unterstreicht die Bedeutung von Energiespeicherlösungen für die Energiewende in Massachusetts.
„Die Investitionen in Energiespeicher sind entscheidend für eine zuverlässige und nachhaltige Energieversorgung. Sie ermöglichen die Integration von mehr erneuerbaren Energien und stabilisieren unsere Netze.“
Das Massachusetts DOER startete Anfang August eine neue Ausschreibung für weitere 1.000 MW an Energiespeichern. Dies zeigt den kontinuierlichen Bedarf und das Engagement des Bundesstaates, seine Energiespeicherkapazitäten auszubauen. Die Nachfrage nach solchen Systemen wird voraussichtlich weiter steigen, da immer mehr erneuerbare Energien ins Netz integriert werden.
Die Fähigkeit, große Mengen an Energie zu speichern, ist ein Game-Changer für die moderne Energieinfrastruktur. Es reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und fördert eine sauberere Zukunft. Die Finanzierungen für Jupiter Power sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung.





