Die Deutsche Bundesbank nimmt eine aktive Rolle im Kampf gegen den Klimawandel ein. Sie unterstützt den Übergang zu einer Wirtschaft, die weniger Kohlenstoff ausstößt. Diese Position ist entscheidend, da der Klimawandel auch den Finanzsektor vor große Herausforderungen stellt. Die Bundesbank sieht ihre Aufgabe darin, Stabilität zu gewährleisten und den Wandel mitzugestalten.
Wichtige Punkte
- Die Bundesbank fördert den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft.
- Sie bietet neue Tools für statistische Daten an, um Transparenz zu schaffen.
- Dialog mit der Öffentlichkeit ist ein zentrales Anliegen der Bundesbank.
- Bildungsangebote sollen das Verständnis für Wirtschaft und Geld stärken.
Klimawandel und Finanzstabilität
Der Klimawandel beeinflusst direkt die Finanzstabilität. Extremwetterereignisse können Sachwerte zerstören und Lieferketten unterbrechen. Dies wiederum kann zu Ausfällen bei Krediten führen und somit Banken und Versicherer belasten. Die Bundesbank analysiert diese Risiken genau, um frühzeitig reagieren zu können.
Ein wichtiger Aspekt ist die Anpassung von Geschäftsmodellen. Unternehmen müssen ihre Prozesse und Produkte klimafreundlicher gestalten. Die Bundesbank begleitet diesen Wandel und achtet darauf, dass die Finanzmärkte widerstandsfähig bleiben. Sie arbeitet eng mit anderen Zentralbanken und Aufsichtsbehörden zusammen, um gemeinsame Strategien zu entwickeln.
Faktencheck
- Der Finanzsektor ist direkt von Klimarisiken betroffen.
- Die Bundesbank analysiert physische und transitorische Klimarisiken.
- Ziel ist die Stärkung der Resilienz des Finanzsystems.
Transparenz durch Daten und neue Technologien
Um den Wandel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft zu unterstützen, sind präzise Daten unerlässlich. Die Bundesbank stellt statistische Daten zur Verfügung, die für Analysen und Entscheidungen wichtig sind. Sie hat ein neues Verfahren für das automatisierte Herunterladen dieser Datensätze eingeführt. Ein Webservice ermöglicht programmatische Zugriffe.
Dieser Webservice ist eine moderne Schnittstelle. Sie erlaubt es Forschern, Analysten und der Öffentlichkeit, aktuelle statistische Daten effizient abzurufen. Die Daten liegen in Form von Zeitreihen vor und können als CSV- oder SDMX-ML-Datei heruntergeladen werden. Dies fördert die Transparenz und erleichtert die Arbeit mit großen Datenmengen.
Hintergrundinformationen
Die Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist Teil des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB). Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Gewährleistung der Preisstabilität, die Überwachung des Zahlungsverkehrs und die Bankenaufsicht. Seit einigen Jahren rückt auch die Rolle des Finanzsektors im Klimawandel stärker in den Fokus.
Dialog mit der Gesellschaft: Bits und Bargeld
Die Bundesbank möchte den Dialog mit der Öffentlichkeit fördern. Mit der Veranstaltungsreihe „Bits und Bargeld“ besucht sie verschiedene Städte in Deutschland. Ziel ist es, komplexe Themen rund um Geld, Währung und Zentralbank leicht verständlich zu erklären. Diese Veranstaltungen bieten eine Plattform für Fragen und Diskussionen.
Bürgerinnen und Bürger können sich direkt mit Experten der Bundesbank austauschen. Themen wie digitale Währungen, die Zukunft des Bargelds oder die Rolle der Bundesbank im Klimaschutz stehen dabei im Mittelpunkt. Dieser direkte Kontakt ist wichtig, um Vertrauen zu schaffen und das Verständnis für die Aufgaben einer Zentralbank zu vertiefen.
"Wir möchten die Menschen erreichen und ihnen zeigen, wie unsere Arbeit ihren Alltag beeinflusst", so ein Sprecher der Bundesbank.
Bildungsangebote für Schüler und Studierende
Neben dem öffentlichen Dialog engagiert sich die Bundesbank auch in der Bildung. Ein Schülerbuch für die Sekundarstufe II informiert über grundlegende Zusammenhänge von Geld, Währung und Zentralbank. Es behandelt auch aktuelle Entwicklungen und soll das Finanzwissen junger Menschen stärken.
Für Studierende und IT-Interessierte bietet die Bundesbank eine „IT-Challenge“ an. Hier können Talente herausfinden, wie es ist, im Bereich „Payment Systems IT“ zu arbeiten. Solche Initiativen sind wichtig, um Fachkräfte zu gewinnen und innovative Lösungen für den Finanzsektor der Zukunft zu entwickeln.
Pressearbeit und Kommunikation
Für Journalistinnen und Journalisten stellt die Bundesbank einen umfangreichen Pressebereich bereit. Hier finden sich Pressemitteilungen, Reden, Gastbeiträge und Interviews von Vorstandsmitgliedern. Ein zugangsgeschützter Bereich bietet zusätzliche Informationen und Materialien. Dies gewährleistet eine transparente und zeitnahe Kommunikation mit den Medien.
Die Bundesbank veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen zu ihren Aufgaben und zur Wirtschaftslage. Dazu gehört auch das Verzeichnis der Bankleitzahlen, das stets auf dem neuesten Stand gehalten wird. Diese Informationen sind für Finanzinstitute und die breite Öffentlichkeit gleichermaßen relevant.
- Pressemitteilungen informieren über aktuelle Entscheidungen.
- Reden und Interviews geben Einblicke in die strategische Ausrichtung.
- Der Pressebereich ist eine zentrale Informationsquelle für Medienvertreter.





